Wanderung Aufseß 2011
TVH Skifahrer auf dem Brauereienweg in der Weltrekordgemeinde Aufseß unterwegs
Am Freitag, dem 2. September 2011 starteten 19 Skifahrer/innen der Skigymnastikgruppe des TV Rüsselsheim-Haßloch mit privaten PKW‘s in Richtung Fränkische Schweiz.
Auf Vorschlag des Sportkameraden Gerhard Fritsch, der auch die Vorarbeit bei der Hotelsuche leistete, reservierte der Abteilungsleiter der Skiabteilung Reinhard Schuller die Unterkunft und organisierte die Wanderung auf dem Brauereienweg in Aufseß.
Nach der Ankunft im Hotel „Zum Mühlengrund“ genossen die bereits angereisten Skifahrer das sonnige Spätsommerwetter im hoteleigenen Biergarten bei "Kaltgetränken" und warteten auf den Rest der Gruppe, die auf der A 3 im dicken Stau standen.
Nach dem Abendessen mit guter fränkischer Kost feuerten die fußballbegeisterten Skifahrer am Fernseher unsere Fußball-Nationalmannschaft beim EM Qualifikationsspiel gegen Österreich an und bereiteten sich bei dem süffigen fränkischen Bier gedanklich auf die Wanderung vor.

Am Samstag, dem 3. September startete die „Wandergruppe“ nach dem Frühstück um 10:00 Uhr, um den 14 km langen Rundwanderweg zu bewältigen.
Neben der sportlichen Herbstaktivität stand der Besuch der vier Brauereigasthöfe auf dem Programm.
Die Gemeinde Aufseß steht seit dem Jahr 2000 mit ihren vier Brauereien im Guinness-Buch der Rekorde. Weltweit hat sie, gemessen an der Einwohnerzahl von 1500 Einwohnern, die größte Brauereidichte.
In den Brauereien werden meist traditionell untergärige, dunkle Biere gebraut und in den eigenen Brauereigasthöfen ausgeschenkt.
Nach einer knappen halben Stunde vorbei an eindrucksvollen Felsen wurde nach 2 km der 1. Rastpunkt der Brauereigasthof Stadler in Sachsendorf erreicht.
Nach einem kurzen Frühschoppen ging es weiter über Feld- und Waldwege fernab befahrener Straßen in Richtung Hochstahl.
Am Ortsrand von Hochstahl wies ein Schild auf die Weltrekordgemeinde hin.
Bei hochsommerlichen Temperaturen erreichten die Skifahrer nach einer Wanderstrecke von 5 km den 2. Rastpunkt den Brauereigasthof Reichold in Hochstahl und bauten im Schatten selbst 2 Biertischgarnituren auf, da das Personal des Brauereigasthofes bei dem schönen Wetter offensichtlich nicht mit dem großen Andrang gerechnet hatte.
Das dunkle Bier aus der eigenen Brauerei schmeckte besonders gut und die „Wanderer“ genossen Spezialitäten aus der fränkischen Küche.
Danach wurde der 3. Rastpunkt der Brauereigasthof „Kathi-Bräu“ in Heckenhof angesteuert, der nach 2 km Wegstrecke erreicht wurde.
Das dunkle Lagerbier, die Brotzeiten und die Ursprünglichkeit locken die Gäste zur Kathi.
Vor allem am Wochenende ist Heckenhof seit 30 Jahren der Motorradtreffpunkt in der Fränkischen Schweiz.
Auf dem großen Parkplatz oberhalb des Brauereigasthofes wurden nach einer kleinen Stärkung auf dem Weg nach Aufseß die vielen abgestellten Motorräder bestaunt.
Die Wanderstrecke von 2 km von Heckenhof nach Aufseß zum 4. und letzten Rastpunkt der Brauerei Rothenbach führte zurück ins Aufseßtal.
Als Sehenswürdigkeit war das Schloss Unteraufseß auf der Anhöhe oberhalb von Aufseß von weitem zu bestaunen.
Nach dem Verzehr weiterer Fränkischer Spezialitäten und dem Genuss des Bieres im Brauereigasthof Rothenbach, machte sich die Gruppe auf den Heimweg zum Hotel.
Vorbei an der weiteren Sehenswürdigkeit dem Schloss Oberaufseß erreichten die Skifahrer nach der letzten Wegstrecke von 3 km um 20:30 Uhr das Hotel.
Es folgte noch ein langer geselliger Abend.
Am Sonntag, dem 4. September war es dann nach dem ausgiebigem Frühstücksbuffet endlich soweit.
Für die erfolgreiche Brauereien-Wanderung im schönen Oberfranken in der Fränkischen Schweiz und dem Besuch der „Weltrekordbrauereien“ bzw. deren Brauereigasthöfen und der Verkostung der Biere überreichte Reinhard Schuller an die Skifahrer die Urkunden mit dem Titel „Fränkischer Ehrenbiertrinker“ der Weltrekordgemeinde Aufseß.
Anschließend trat die „Wandergruppe“ die Heimreise an.
Fazit: Ein tolles Wochenende mit einer gemütlichen Wanderung und dem Besuch der vier Brauereigasthöfe. Neben der sportlichen Aktivität stand vor allem die Geselligkeit im Vordergrund. Weiterhin trugen die sommerlichen Temperaturen zur guten Laune der Skifahrer bei.







